Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel mit einer rauhen Oberfläche. Dominierender Werkstoff ist zur Zeit hochreines Titan. Implantate werden in den Knochen eingeschraubt. Nach einer Einheildauer, die mehrere Monate dauern kann, werden die Implantate mit künstlichen Zahnkronen versorgt.

Warum Implantate oft die bessere Therapie sind:
Implantate sind heute praxisbewährte Hilfsmittel für eine ästhetische und funktionell optimale Wiederherstellung der gestörten Funktionen des Kauorgans durch Zahnverlust.

Implantate machen es möglich, Brücken über beschliffenen Zähnen zu vermeiden und damit gesunde Zähne zu schonen.

Weiters wäre es wichtig für Sie zu wissen, dass Implantate, wenn sie im Knochen eingeheilt sind, auch eine strukturerhaltende Funktion haben, d.h. dort, wo funktionell richtig belastete Imlantate stehen, baut sich der Knochen nicht ab, und die ursprünglichen Konturen der Kieferknochen bleiben erhalten.

Wann sind Implantate geeignet?
- bei zahnlose Unterkiefer
- bei zahnlose Oberkiefer
- bei jeder Zahnlücke stellt theoretisch eine Indikation für ein Implantat dar

Wie lange halten Implantate?
Die Lebenserwartung von Implantaten kann heute - statistisch nachweisbar - bei weit über 15 Jahren liegen. Selbst einige der ersten Implantate, die vor ca. 30 Jahren eingesetzt wurden, sind heute noch in Funktion. Natürlich spielt hierbei auch Ihre allgemeine Gesundheit eine wichtige Rolle.

Regelmäßige Kontrollen und regelmäßige Mundhygiene sind der sicherste Garant für einen langen Erfolg!


Ein ideales Knochenersatz- und Knochenaufbaumaterial verbindet den Biomaterialabbau mit dem gleichzeitigen Knochenaufbau. Das ist nur möglich, wenn das Knochenaufbaumaterial am natürlichen Auf- und Abbau des Knochens, also dem 'Remodelling' teilnimmt. Das Biomaterial muss somit über Osteoklasten abgebaut werden.